Dreißig Jahre Erfahrung und eine gemeinsame Geschichte.

Phi Technologies wurde 2017 in Prag gegründet. Die Zusammenarbeit dahinter ist deutlich älter — sie begann 1995, ebenfalls in Prag, mit einem Unternehmen, dessen Entwicklungsteam über einen der größten europäischen Halbleiterkonzerne schließlich zur Biometrie-Abteilung von Apple wurde.

Wie es dazu kam

1995 — Prag. Ein deutscher Luft- und Raumfahrtingenieur, der über Umwege in der Wirtschaftsprüfung gelandet war, und ein tschechischer Elektrotechniker, der sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, gründeten gemeinsam mit einem deutschen Partner eine Softwarefirma. Das Land war sechs Jahre nach der Wende, die Softwarebranche in Mitteleuropa gab es gerade erst.

1999. Eine promovierte Mathematikerin von der Karls-Universität kam dazu — mit Schwerpunkt auf Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung und einem Interesse an Sprache, das ihre Arbeit bis heute bestimmt.

Die 2000er. Das Unternehmen wurde übernommen, zunächst von einem Spezialisten für biometrische Authentifizierung, später von einem der großen europäischen Halbleiterkonzerne. Aus den Gründern wurden Vice President Europe und Geschäftsführer. Die Arbeit blieb dieselbe: Systeme, auf die man sich verlassen können muss.

2012. Nach turbulenten Zeiten wurde das Entwicklungsteam von Apple übernommen — und wurde dort zur Biometrie-Abteilung, geleitet von einem der beiden Gründer, der für Apple ein Authentifizierungsverfahren miterfand, das patentiert wurde.

2017. Sie machten sich erneut selbstständig. Diesmal mit einer Frage, die sich abzeichnete, bevor sie in aller Munde war: Was passiert, wenn Unternehmen künstliche Intelligenz auf ihre eigenen, geschützten Dokumente anwenden wollen — und die Daten dabei nicht aus dem Haus geben dürfen?

Daraus wurde Phi Technologies.

2018 — Der erste Student. Phi Technologies schloss eine Vereinbarung mit der Universidad de los Andes in Bogotá: Studierende können einen Teil ihrer Ausbildung bei uns absolvieren und bekommen die Arbeit als Studienleistung angerechnet. Der erste kam 2018, seither jedes Jahr eine neue Gruppe. Einer unserer Studenten, Santiago Triana, ist heute Senior Product Developer bei Phi und leitet das Team der Studierenden.

Warum diese Geschichte zur Sache gehört

Sie sagt drei Dinge, die bei der Auswahl eines KI-Anbieters zählen.

Wir sind nicht neu in diesem Feld. Authentifizierung, Semantik und Sprachverarbeitung beschäftigen uns seit über zwanzig Jahren — lange bevor daraus ein Markt wurde. Das ist der Grund, warum unsere Produkte auf Nachvollziehbarkeit und Kontrolle ausgelegt sind statt auf Effekt.

Wir kennen beide Seiten. Wir haben in kleinen Firmen gearbeitet und in Konzernen mit allem, was dazugehört: Freigabeprozessen, Prüfungen, Sicherheitsanforderungen, internationalen Teams. Wir wissen, woran KI-Einführungen in großen Häusern tatsächlich scheitern.

Wir bleiben. Dass dieselben Menschen seit dreißig Jahren zusammenarbeiten, ist im Softwaregeschäft eher die Ausnahme. Für ein Unternehmen, das seine Dokumentenbestände in fremde Hände legt, ist die Frage nach Beständigkeit keine Formalie.

Wer dahintersteht

Hajo Libor — Geschäftsführer

Aufgewachsen in Hamburg, Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der TU München, Abschlussarbeit bei Airbus zum Entwurf eines Großraumflugzeugs. Zwei Jahre Wirtschaftsprüfung bei Arthur Andersen, danach 1995 die Gründung in Prag. Später Vice President Europe bei Veridicom und Geschäftsführer bei STMicroelectronics. Seit 2004 mit künstlicher Intelligenz und Semantik befasst. Bei Phi verantwortet er die technische Architektur und arbeitet in den Kundenprojekten mit — vom ersten Anwendungsfall bis zum produktiven Betrieb.

Vladimír Lieberzeit — Technischer Leiter

Aufgewachsen in Prag, Studium der Elektrotechnik an der Tschechischen Technischen Universität, Abschluss mit Auszeichnung und Preis des Bildungsministers. MBA an der Sheffield Hallam University 2007. Ab 1995 technischer Leiter des gemeinsam gegründeten Unternehmens, nach der Übernahme durch Apple 2012 Leiter des tschechischen Apple-Teams. Miterfinder eines für Apple patentierten Authentifizierungsverfahrens.

Hana Grubhofferová — KI

Aufgewachsen in Prag, Studium der mathematischen Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung an der Mathematisch-Physikalischen Fakultät der Karls-Universität, Abschluss als RNDr. Ihr fachliches Interesse gilt Sprache und ihrer maschinellen Verarbeitung. Nach Stationen in der Lokalisierung kam sie 1999 dazu, später Softwareentwicklung und Projektleitung bei Apple. Bei Phi verantwortet sie Semantik, maschinelles Lernen und Suchtechnologie.

Santiago Triana — Senior Product Developer

Santiago kam 2023 über das Studierendenprogramm mit der Universidad de los Andes zu Phi Technologies. Es zeigte sich früh, dass seine Arbeitsweise und seine Interessen gut passten, und er blieb nach dem Praktikum. Heute ist er Senior Product Developer und leitet die Gruppe der Studierenden, die jedes Jahr nach Prag kommen.


Wo wir sitzen

Phi Technologies s.r.o. hat ihren Sitz in Prag. Wir arbeiten auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Tschechisch und betreuen Kunden im deutschsprachigen Raum und in Mitteleuropa.

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Unsere weiteren Projekte
Agenten einen abgeschotteten Arbeitsbereich geben — PhiVM
Fachwissen in wiederverwendbare Prozesse überführen — PhiSkills
Begriffe und ihre Zusammenhänge strukturieren — PhiMap
Ihre KI-Umgebung konfigurieren und steuern — PhiStudio
KI mit Formularen, Freigaben und Workflows verbinden — PhiFlow
Unternehmenswissen für KI verfügbar machen — PhiBox
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